
Die Praxis
von Hans Höpfner, Clara LangeKomödie,
8 Minuten
Die Welt eines alten Katers bricht zusammen, als seine Menschen zwei fremde Katzen in ihrem Zuhause aufnehmen.
Länge: 7 Minuten
Genre: Drama/Animationsfilm
Der Film Armer weißer Kater erzählt die Geschichte eines alten Katers, der viele Jahre lang ein zufriedenes Leben führte. Als seine Besitzer beschließen zwei weitere Katzen aus dem Tierheim zu adoptieren, bricht die Welt des Katers langsam zusammen und er verliert sich immer mehr in einem zermürbenden Fremdenhass.
Regiekommentar
Seit Jahren beobachten wir zunehmenden Fremdenhass in der westlichen Welt, der uns sehr beschäftigt. Obwohl wir uns klar gegen Fremdenfeindlichkeit positionieren und überzeugt sind, dass er häufig das Resultat von Ignoranz und Undankbarkeit ist, haben wir versucht zu verstehen, wie eine solche Angst vor dem Fremden entstehen kann. Im Kampf mit Veränderung, Kontrollverlust und Unsicherheit entwickelt der Kater im Zentrum unseres Films Angst und Feindseligkeit gegenüber den Neuankömmlingen. Sein wachsender Groll spiegelt wider, wie Unbekanntes oft als Bedrohung wahrgenommen wird, statt als individuelle Existenz. Indem wir diesen Konflikt durch Tiere erzählen, wollen wir eine emotionale Distanz schaffen, die es dem Publikum ermöglicht, sich auf zugängliche und emphatische Weise mit einem schwierigen Thema auseinanderzusetzen. Gleichzeitig möchten wir keine einfachen Lösungen oder Antworten anbieten. „White Fragility“ von Robin DiAngelo war eine wichtige Inspirationsquelle für unseren Kurzfilm.
Datum: am 11.06.26 um 21:00 Uhr
Location: Open-Air-Kino St. Ingbert
Stabliste
Regie: Emily Ufken
Produktion: Alexander Conrads
Cast: Abenaa Prempeh
Drehbuch: Alexander Conrads
Jemand, der immer an euch geglaubt hat: Ach und Clus und Fruth
Seid ehrlich. Und seid nett. Zu euch selbst und zu anderen.
Biographie
Emily Ufken wurde 1997 in Weilburg geboren und lebt derzeit in Konstanz, wo sie kurz bald ihren Doktor in Psychologie abschließt. Außerdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. Während ihre Anfänge im Zeichnen mit Bleistift und Aquarell liegen, konzentriert sie sich heute vor allem auf digitale Illustrationen und Motion Graphics.
Alexander Conrads wurde 1992 in Frankfurt am Main geboren und lebt in Köln. Nach dem Abschluss seines Bachelorstudiums in Filmwissenschaft und audiovisuellem Publizieren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studierte er von 2017 bis 2021 Creative Producing an der ifs internationale filmschule köln. Sein Spielfilmdebüt „zusammen ist man weniger getrennt.“ feierte 2025 bei den Hofer Filmtagen Premiere und wurde dort mit dem Friedrich-Baur-Preis ausgezeichnet.

von Hans Höpfner, Clara LangeKomödie,
8 Minuten

von Maja LindnerExperimentalfilm,
9 Minuten

von Béla Can LeonMusikvideo,
3 Minuten