grainy days – Fleece

Zwei Individuen lernen, dass sie trotz ihrer Verbindung ihren Weg gehen müssen. Ein Fleecepullover symbolisiert Zusammenhalt, aber auch Einengung.

Länge: 5 Minuten
Genre: Musikvideo

Yes

Fleece erzählt von Nähe, Verbindung und dem Gefühl von Geborgenheit, das entsteht, wenn man jemanden umarmt – besonders in einem Fleecepullover, der Wärme und Trost symbolisiert. Im Zentrum steht eine emotionale Reise. Nähe und Geborgenheit werden durch einen großen Fleecepullover dargestellt, in dem sich die beiden Protagonistinnen gegenseitig halten.
Doch sie müssen sich langsam voneinander lösen und ihren eigenen Weg gehen – symbolisiert durch zwei individuelle Fleecepullover, die für Selbstbestimmung stehen. Dieser Prozess der Trennung ist zunächst ein innerer Kampf, geprägt vom Festhalten und der Angst, aufzugeben. Fleece ist eine poetische Reflexion über Intimität, Loslassen, persönliches Wachstum und das wiederkehrende Zusammenfinden.

Regiekommentar

Fleece ist ein Herzensprojekt, das wir in einem kleinen, internationalen Team realisieren konnten. Für mich war es das erste Mal, dass ich Regie mit Tänzerinnen geführt und mit Bildern gearbeitet habe, die die Tänzerinnen lebendig werden ließen. Ausgangspunkt des Songs – und später auch des Videos – war die sehr konkrete Vorstellung, jemanden zu umarmen, die*der einen Fleecepullover trägt, und das weiche Material unter den eigenen Händen zu spüren.
Da ich selbst Teil der Band „grainy days“ bin und die Spoken Words für den Song eingesprochen habe, konnte ich diesen Prozess um eine zusätzliche visuelle Ebene erweitern. So kam die Idee mit dem XXXL-Fleecepullover, der die beiden Protagonistinnen einhüllt. Der Prozess und der Dreh waren eine sehr besondere Erfahrung für mich.

Pressematerial
Bildnachweis Filmstills:
Bildnachweis Regiefoto:
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Der Musikvideowettbewerb

Datum: am 11.06.26 um 23:00 Uhr
Location: Open-Air-Kino St. Ingbert

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Stabliste

Regie: Laura Heller
Produktion: Laura Heller
Cast: Romy Reckers, Marlo Praët
Drehbuch: Laura Heller
Bildgestaltung: Michael Kempf, Lennart Gruenhagen
Maske: Laura Heller
Kostüm: Laura Heller
Edit: Lennart Gruenhagen
Musik: grainy days (Lennart Gruenhagen, Laura Heller)
Jemand, der immer an euch geglaubt hat: Mama

Was ich anderen Filmschaffenden gerne mitgeben würde:


Macht einfach und traut euch! Wir alle können viel mehr, als wir uns zutrauen würden und lernen durch Erfahrung noch mehr. Ihr müsst euch nicht auf eine Sache beschränken.

Biographie

Laura Heller ist seit 15 Jahren in der Musikbranche aktiv und bespielte Bühnen mit ihrem Musikprojekt, für das sie auch Musikvideos veröffentlicht hat. Aus dieser musikalischen Praxis heraus begann sie früh, ihre visuellen Konzepte selbst zu entwickeln: Sie entwarf Storyboards, produzierte ihre Videos und führte Regie – lange bevor sie sich bewusst als Filmemacherin sah.
Im letzten Jahr ging der Fokus mehr und mehr zum Film über. Sie war Teil mehrerer Filmproduktionen, darunter Kurzfilme, Musikvideos und Dokumentationen, und arbeitete dabei in unterschiedlichen Rollen – von Drehbuch, Regie und Kamera über Produktion bis hin zur Arbeit als Schauspielerin und Musikerin. Durch verschiedenen Foto- und Videoprojekte hat sie ihre eigene visuelle und filmische Sprache gefunden.

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Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Triggerwarnung: keine

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