Jonathan Binhack – How to live forever

Wie Regen durchdringt das unausgesprochene das Leben zweier Liebender. Sanft und still, aber unaufhaltsam.

Länge: 4 Minuten
Genre: Musikvideo

Yes

Zwei, die einst alles miteinander teilten, sitzen nun schweigend da. Die Nähe ist noch da, doch die Worte sind verstummt. Zwischen ihnen breitet sich still ein unsichtbarer Ozean aus. Die Realfilmaufnahmen fangen ihr sanftes Auseinanderdriften ein, während handgezeichnete Animationen von Regen und Wasser langsam in jeden Winkel sickern, von den Wänden tropfen und über die Gesichter fließen. Keiner von ihnen reagiert. Die Welt wird von all dem durchtränkt, was sie nicht aussprechen wollen. Jonathan Binhacks Musik trägt die Stimmung mit einer feinen Mischung aus Melancholie und Zärtlichkeit, ihr Rhythmus atmet durch jede Pause, jeden Blick, jeden Wassertropfen.

Regiekommentar

How to Live Forever ist stark von Jonathan Binhacks Klangwelt geprägt, die zugleich sanft, melancholisch und eindringlich intim ist. Die Mischung aus Realfilm und handgezeichneter Animation spiegelt die Spannung des Songs wider. Wir wollten eine poetische und bittersüße Atmosphäre schaffen, in der Schönheit und Schmerz still nebeneinander existieren. Gedreht am Neusiedler See, umgeben von Licht, Wind und Stille, entdeckten wir eine visuelle Landschaft, die sich im Rhythmus des fragilen Pulses der Musik bewegt – ein zartes Gedicht über das, was bleibt und was unausgesprochen bleibt.

Pressematerial
Bildnachweis Filmstills:
Bildnachweis Regiefoto:
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Der Musikvideowettbewerb

Datum: am 11.06.26 um 23:00 Uhr
Location: Open-Air-Kino St. Ingbert

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Stabliste

Regie: Cosmea Spelleken
Produktion: Florian Noever
Cast: Alma Hasun, Alexander Absenger
Drehbuch: Cosmea Spelleken
Bildgestaltung: Florian Noever
Sounddesign: Samuel Krupke
Edit: Alexander Worsch
Musik: Jonathan Binhack
Animation: Anja Boroviczeny

Was ich anderen Filmschaffenden gerne mitgeben würde:


Einfach machen. Alles geht irgendwie, und das Bauchgefühl ist meistens richtig.

Biographie

Cosmea Spelleken (1995) studierte Medienkunst an der HFG Karlsruhe und seit 2020 Regie und Drehbuch an der Filmakademie Wien. In ihrer Arbeit verschiebt sie die Grenzen zwischen den Genres Film, Theater und Neue Medien.
Ihre Produktionen wurden zum Nachtkritik Theatertreffen 2021, zum Heidelberger Stückemarkt, zu Radikal Jung und zu den Bayerischen Theatertagen eingeladen und für das Theatertreffen der Berliner Festspiele sowie für den Faust- und Nestroy-Preis nominiert. 2021 wurde sie von „Theater Heute“ als „Junge Regisseurin des Jahres“ ausgezeichnet. Für sie ist die Arbeit zwischen den Genres Film, Theater und Neue Medien eine Gelegenheit, eine Sprache für neue Geschichten zu finden und alte Geschichten einem neuen Publikum zugänglich zu machen.

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Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Triggerwarnung: keine

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