
Still February
von Anya RyzhkovaAnimationsfilm,
10 Minuten
Getarnt als Kammerjägerinnen erfüllen Marianne und Charlotte Aufträge einer ganz besonderen Art.
Länge: 16 Minuten
Genre: Komödie/Action
Marianne und Charlotte arbeiten getarnt als Kammerjägerinnen. Über ein inoffizielles Netzwerk von Betroffenen erhalten sie ihre Aufträge – immer dann, wenn die Institutionen versagen. Als sie nach einem langen Arbeitstag nur noch von Nudelsuppe und Fußmassage träumen, nehmen sie spontan einen letzten Auftrag an. Doch in der Wohnung eines scheinbar harmlosen Lehrers geraten sie in eine unerwartete Konfrontation, die außer Kontrolle gerät.
Regiekommentar
Non-Lieux erzählt von Wut, Solidarität und Freund:innenschaft. Marianne und Charlotte handeln aus einem tiefen Gefühl der Ohnmacht heraus – eine, die viele FLINTA-Personen kennen. Der Film versucht, diese Ohnmacht in Handlungsfähigkeit zu verwandeln. Dafür kanalisiert dieser den Zorn und die Frustration Betroffener, die in radikaler Selbstermächtigung den einzigen Weg zu einem Stück Gerechtigkeit sehen. Dabei soll Gewalt nicht glorifiziert werden. Vielmehr wollen wir die Lücken eines Systems offenlegen, welches Täter schützt und Opfer im Stich lässt. Denn wir fragen uns: Was tun im Angesicht von sexualisierter Gewalt – besonders wenn unsere Institutionen Gerechtigkeit nicht herstellen können oder wollen?
Datum: am 11.06.26 um 19:00 Uhr
Location: Open-Air-Kino St. Ingbert
Stabliste
Regie: Adrian Sagolla, Marius Schwingel, Diana Westphal
Produktion: Maxine Paatzsch, Constance Gronnier
Cast: Caroline Gay, Rebecca Finet, Quentin Ogier
Drehbuch: Diana Westphal, Nola Anwar
Bildgestaltung: Laure Estival, Lina Meyn
Szenenbild: Teresa Bartolomeo
Sounddesign: Cäcilie Willkommen, Vladyslava Kandyba
Maske: Yuna Calvez
Kostüm: Angèle Cadiou
Edit: Marius Schwingel, Adrian Sagolla
Musik: XIU XIU
Jemand, der immer an euch geglaubt hat: Nicolás Lasnibat
Biographie
Adrian Sagolla, Marius Schwingel und Diana Westphal lernten sich während ihres Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg kennen. Gemeinsam mit Co-Autorin und Kommilitonin Nola Anwar arbeiteten sie bereits in verschiedenen Konstellationen an szenischen und dokumentarischen Projekten. Alle vier sind Stipendiat:innen der Baden-Württemberg Stiftung. Non-Lieux ist eine deutsch-französische Koproduktion, die im Rahmen eines Austauschs an der La Fémis in Paris entstanden ist.

von Anya RyzhkovaAnimationsfilm,
10 Minuten

von Janick EntremontDrama,
16 Minuten

von Emily Ufken, Alexander ConradsDrama/Animationsfilm, 7 Minuten