
Petrichor
von Finn Fiege, Michael KitzhöferDrama,
30 Minuten
Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Heloise in die Firmenzentrale zurück und entfesselt ein absurdes Ringen um das Erbe des Patriarchen.
Länge: 14 Minuten
Genre: Komödie/Drama
Heloise kehrt nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters in die Zentrale seiner Firma zurück. Während das Erbe in grotesker Kälte verlesen wird und die Anzugträger auf pietätlose Weise versuchen, an die Spitze der Firma zu gelangen, schlägt ihre Trauer in Wut um. Sie schlüpft mehr und mehr in die Rolle des Patriarchen und entfesselt ein absurdes Spiel, in dem alle bereit sind, für den letzten Rest Macht zu kriechen.
Regiekommentar
Nullsummenspiel ist als Groteske über Macht, Gier und die Abgründe menschlicher Beziehungen angelegt. Uns interessiert, wie die Protagonistin Heloise in einer Ausnahmesituation an die Grenzen des zwischenmenschlichen Umgangs stößt und wie sie versucht, ein rigides System auf eigensinnige Art zu durchbrechen. Heloises Verhalten wirkt zunächst wie ein stiller Akt der Rebellion, entwickelt sich jedoch zu einem absurden, fast animalischen Spiel, das die verborgene Hässlichkeit aller Beteiligten offenlegt. Dabei war uns wichtig, dass die Figur stets ambivalent bleibt, ihre Motive vage und ihr Verhalten schwer greifbar.
Datum: am 11.06.26 um 21:00 Uhr
Location: Open-Air-Kino St. Ingbert
Stabliste
Regie: Philip Müller, Pina Beres
Produktion: Fabio Giuseppe Fritz, Henry Kho
Cast: Mathilda Switala, Andreas Anke, Harriet Kracht, Gerrit Neuhaus, Barbara Krzoska, Philipp Lind, Anna Maria Politzer, Maxi Götte
Drehbuch: Philip Müller
Bildgestaltung: Regina Wiebe
Szenenbild: Luzi Speth
Sounddesign: Finn Tödte
Maske: Azul Urrutia Galaz
Kostüm: Adana Landwehr
Edit: Tobias Kirschner
Musik: Finn Tödte
Biographie
Philip Müller studiert Bildgestaltung an der DFFB. Als Kameramann drehte er zuletzt die Kurzfilme „Keine Spur von jemandem, der fehlt“, „Das Haus des Vaters“ sowie die Kinderkurzfilme „Club der bunten Ratten“ und „Coole Jungs“ für die ARD. Sein Film „Sonntag auf dem Mond“ erhielt den Filmreif – Preis für eine besondere Regieleistung beim Bundesfestival junger Film 2023.
Pina Beres studiert Narrativer Film an der UDK Berlin. Sie führte Regie bei dem Dokumentarfilm „was träumscht?“ und den Kurzfilmen „Bis Freitag“ sowie „Keine Spur von jemandem, der fehlt“, der 2025 auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis Premiere feierte. Für die ARD führte sie 2025 Regie bei dem Kinderkurzfilm „Club der bunten Ratten“. Außerdem produzierte sie diverse Kurzfilme sowie 2022 die ARD-Webserie „Mitbewohner·in gesucht!“.

von Finn Fiege, Michael KitzhöferDrama,
30 Minuten

von Hans Höpfner, Clara LangeKomödie,
8 Minuten

von Amechi Oji, Jakob BeyDrama,
5 Minuten