Die letzte Frau
Länge: Serie
Genre: Drama
Projektstatus: ausgearbeitetes Konzept
Inspiriert vom Leben der Anneliese Kohlmann. Hamburg, 1944. Rosa sucht Sicherheit in einer unsicheren Zeit und wird Aufseherin im KZ Neuengamme. Zwischen Gleichgültigkeit und Gehorsam versucht sie, sich durchzuschlagen, bis sie auf Valeska trifft. Eine polnische Gefangene von einer inneren Kraft, die Rosa zugleich fasziniert und beunruhigt. Aus neugierigen Blicken wird erst Nähe, dann Begehren und zuletzt Schuld. Während Rosas Beziehung zu Valeska heimlich wächst, verstrickt sie sich immer tiefer in das System, das beide zerstört. Als Valeskas kleiner Bruder stirbt, kippt die fragile Balance. Rosa verliert den Halt und zwischen Gehorsam und Leidenschaft verschwimmen die Grenzen. Nach Kriegsende bleibt Rosa zurück. Allein mit ihrer Schuld und der Frage, ob man im Schatten der Geschichte Mensch bleiben kann. Die letzte Frau ist ein historisches Drama über Liebe im Ausnahmezustand und die Grauzonen von Moral. Denn selbst in Dunkelheit kann ein Funken Menschlichkeit überleben.
Writer’s Note
Als ich mit 10 das erste Mal von der dunkelsten Seite der Deutschen Geschichte gehört habe, habe ich angefangen mich intensiv damit auseinanderzusetzen. Als queere Person gab es für mich in diesem Kontext auch schon immer eine Faszination für die Stimmen, die nie eine Bühne bekamen. Mir geht es in Die letzte Frau darum, begreifbar machen, was es heißt, in einem System der Gewalt zu leben und dennoch Mensch zu bleiben und zu lieben, wo Liebe verboten ist. Ich will keine Täterin erlösen, aber will zu verstehen geben, was sie fühlte. Ich will zeigen, dass es im Dunkeln auch Menschlichkeit gibt. Für mich ist es kein Geschichtsdrama, sondern eine emotionale Grenzerfahrung. Eine Serie über Menschsein im Unmenschlichen.
Pressematerial
Datum: am 13.06.26 um 13:00 Uhr
Location: Festivallounge in der Stadthalle St. Ingbert
Biographie
Luca erzählte schon Geschichten mit der Kamera bevor das Laufen überhaupt gelernt war. Nach dem Abitur 2018 im süddeutschen Bretten folgte ein Praktikum bei einem lokalen Nachrichtendienst. Um die Leidenschaft für den Spielfilm zu vertiefen trat Luca 2020 einen Bachelor in Filmregie an der South Bank University, London an. Parallel dazu wurde 3 Jahre lang das eigene Wissen im Bereich Kamera/Schnitt bei einer Videoproduktionsfirma für West End Theater erweitert. Auch in Deutschland war Luca weiterhin aktiv und vermittelte jungen Filmbegeisterten die Kunst der Regie im JugendFilmCamp, Arendsee als Dozent:in. 2024 ging es allerdings wieder ganz zurück nach Deutschland um an der Hamburg Media School dem Wunsch, die eigene filmische Handschrift zu verfeinern, nachzugehen.


