Asya (16) will Kokain aus einem Hafen stehlen, wird aber im Container eingeschlossen. Ein tödlicher Überlebenskampf gegen die eigenen Freunde beginnt.

Länge: Langfilm
Genre: Drama
Projektstatus: ausgearbeitetes Konzept  

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Die 16-jährige Asya steht mit dem Rücken zur Wand: Nach einem brutalen Übergriff im Auftrag des Dealers Boki droht ihr das geschlossene Heim. Ihre letzte Hoffnung auf Freiheit ist ein riskanter Coup. Zusammen mit Robin, Cengiz und dem süchtigen Marcel versteckt sie sich in einem Frachtcontainer, um Kokain aus dem Hafen zu schmuggeln.
Doch der Plan wird zum Albtraum. Der Container wird verladen, die Tür bleibt verschlossen. Auf hoher See, gefangen in dunkler Enge, liegen die Nerven blank. Während Marcel unter Entzug die Kontrolle verliert und Cengiz die Macht an sich reißt, bröckelt die Loyalität der Gruppe.
Die Situation explodiert, als Asyas dunkles Geheimnis droht, alles zu zerstören: Sie hat mit der Polizei kooperiert. In der klaustrophobischen Hölle des Stahlkastens verschwimmen die Grenzen zwischen Freund und Feind. Was als Weg in die Freiheit gedacht war, wird zum gnadenlosen Kampf ums nackte Überleben.

Writer’s Note

Asya (16) lebt im Jugendheim auf Bewährung und kämpft verzweifelt um Geld für lebenswichtige Medikamente ihrer kranken Schwester. Nach einer missglückten Geldautomatensprengung gerät sie ins Visier der Polizei und lässt sich auf einen Deal ein: Informationen gegen Strafmilderung. Gleichzeitig schließt sie sich einem riskanten Drogenschmuggel an. Mit Robin, Marcel und einem Kontaktmann versteckt sie sich in einem Container, um Kokain aus dem Hafen zu holen. Als der Plan scheitert, eskaliert die Situation in tödlicher Enge: Misstrauen, Gewalt und Angst treiben die Gruppe auseinander. Ein verletzter Hafenarbeiter stirbt, Loyalitäten zerbrechen. Schließlich offenbart Asya ihren Verrat. Während die anderen brutal bestraft werden, bleibt sie allein zurück – mit Geld, Schuld und ohne Ausweg.

Pressematerial

Bildnachweis Autor·innenfoto:
Bildnachweis Mood picture: Jona Schloßer, Amar Mehmedovic
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Der Stoffentwicklungswettbewerb

Datum: am 13.06.26 um 13:00 Uhr
Location: Festivallounge in der Stadthalle St. Ingbert

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Biographie

Mitten in Ludwigsburg hielten mir zwei 15-Jährige eine Pistole ins Gesicht – nicht für Geld, sondern aus Machtrausch. Diese Erfahrung ist der Ausgangspunkt des Films: Wie werden Jugendliche zu Werkzeugen der Angst? Organisierte Kriminalität nutzt sie als Wegwerfware. Als Rettungssanitäter habe ich die Folgen – Gewalt, Drogen, Verzweiflung – aus nächster Nähe erlebt. Asya steht exemplarisch für dieses Schicksal. Der Container wird zur zentralen Metapher: ein verschlossener Raum ohne Ausweg. Mein Ansatz ist radikale Authentizität durch Recherche im Milieu und bei Streetworkern. Entstehen soll ein dichter, intensiver Thriller, der das Publikum in eine Welt zieht, in der Angst jede Moral verdrängt.

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