Vom bösen Blick

Als gegen ihren schwulen Kollegen und Freund Kiran Missbrauchsvorwürfe laut werden, gerät Sozialarbeiterin Luca zwischen die Fronten.

Länge: 29 Minuten
Genre: Drama

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Der Suizid eines Jugendlichen aus dem Jugendclub Q3 reißt die Sozialarbeiterin Luca aus dem Gleichgewicht. Als ihr Freund und Kollege Kiran unter Verdacht gerät, eine unangebrachte Nähe zu dem Jungen gehabt zu haben, kämpft sie für seine Unschuld – zerrissen zwischen Vertrauen, Verantwortung und ihren eigenen moralischen Überzeugungen beginnt eine schmerzhafte Suche nach der Wahrheit.

Regiekommentar

Mein Abschlussfilm ist eine persönliche Geschichte über Ausgrenzung, Vorurteile und die Verantwortung füreinander einzustehen. Inspiriert von meinen Erfahrungen als queere Person, lotet der Film die Grenzen sozialer Arbeit aus und wirft grundlegende Fragen über unser Zusammenleben auf. Der Wunsch, einander zu unterstützen, scheint an der Widersprüchlichkeit und der wachsenden Komplexität unserer Gesellschaft zu scheitern. Doch gerade wegen aller Schwierigkeiten, Zweifel und Umstände bleibt das Helfen das, was uns menschlich macht. Denn im Angesicht unserer Makel und im Eingeständnis unserer Fehlbarkeit ist das, was uns bleibt, einander die Hand zu reichen.

Pressematerial
Bildnachweis Filmstills:
Bildnachweis Regiefoto:
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Unboxing

Datum: am 12.06.26 um 13:00 Uhr
Location: Regina Kino St. Ingbert

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Stabliste

Regie: Yann Rehberg
Produktion: Justus Hagemann
Cast: Lia von Blarer, Ali Berber
Drehbuch: Yann Rehberg, Co-Autor: Jasper Zeitz
Bildgestaltung: David Bergmann
Szenenbild: Felipa Goltz
Sounddesign: Jonas Albani
Maske: Marlene Fuchs
Edit: Rosa Gocht
Musik: Jan Glauser

Was ich anderen Filmschaffenden gerne mitgeben würde:


Die ganze Arbeit und Zweifeln lohnen sich am Ende und der Weg zum Film ist genauso wichtig wie der Film selbst.

Biographie

In der Kleinstadt aufgewachsen, mit 17 nach Berlin abgehauen, wo er den Film für sich entdeckt hat. Seit 2021 studiert er Regie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. In seinen Filmen beschäftigt er sich mit Selbsttäuschung und der Subjektivität von Wahrheiten. Seinen Abschlussfilm realisierte er in der Reihe RBB-Movies. Davon abgesehen wäre er gerne ein passabler Durak-Spieler.

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Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Triggerwarnung: Suizid, Tod, psychische Krankheit

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