
Still February
von Anya RyzhkovaAnimationsfilm,
10 Minuten
Ein Kurzfilm über Eskapismus, Sucht, Wegsehen und über den Moment, wenn Zuschauen zur Verantwortung wird.
Länge: 19 Minuten
Genre: Experimentalfilm/Trashfilm/Satire
Der Kurzfilm ist eine fragmentierte Erzählung zwischen Animation, Performance und direkter Ansprache ans Publikum. Im Zentrum stehen zwei Figuren: ein animiertes Einhorn, das sich schrittweise verstümmelt, um eine fiktive Substanz zu erhalten, und eine reale Figur (der Atze), die in unterschiedlichen Rollen und Erscheinungsformen durch Musikvideo-, TikTok- und Realfilmsequenzen geführt wird.
Regiekommentar
Als ich anfing mich mit meiner eigenen Sucht zu beschäftigen, konnte ich zunehmend erkennen, welche sozialen Mechanismen unter Umständen nicht mehr funktionieren, wo man selbst und das eigene Umfeld versagt und wie groß die Verführung ist, wegzusehen und sich in eigener Isolation abzulenken und berieseln zu lassen. In dem Film spiele ich mit der Tendenz des Publikums sich ablenken und passiv berieseln zu lassen und fordere es dazu auf sich zum Film zu verhalten und zu positionieren. Dabei wird entweder das Publikum in seinen moralischen Ansprüchen oder der Film in seinen Erwartungen an das Publikum scheitern. Ich persönlich hoffe, dass es der Film ist, der scheitert.
Datum: am 12.06.26 um 23:00 Uhr
Location: Open-Air-Kino St. Ingbert
Stabliste
Regie: Franziskus Bries
Cast: Jolli, Sven, Franziskus Bries
Drehbuch: Franziskus Bries
Seht da hin, wo es weh tut.
Biographie
Franziskus Bries (*2000) studiert Freie Kunst in der Filmklasse der HBK Braunschweig. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit sozialen Missständen oder auch „blinden Flecken“ und spielt mit der Aufmerksamkeit und den Erwartungen des Publikums. Seine Filme sind häufig Hybrid-Formate aus Animation, Musik, privaten Aufnahmen und Text-on-Screen Elementen. Seine Film Arbeiten wurden 2025 unter anderem beim Stuttgarter Filmwinter, Bunter Hund München und dem Weihnachtsfilm Festival Berlin gezeigt.

von Anya RyzhkovaAnimationsfilm,
10 Minuten

von Vito SpiekermannTragikomödie,
7 Minuten

von Kira HeldDrama, 25 Minuten