Zweisamkeit

Als Theo seinen Freund Daniel auf dem Fußballplatz wiedertrifft, wird aus einem Spiel ein leiser Kampf um das, was vielleicht verloren ging.

Länge: 3 Minuten
Genre: Drama

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Theo und Daniel treffen sich nach langer Zeit wieder auf ihrem alten Fußballplatz. Früher waren sie fast jeden Tag hier, doch Daniel ist umgezogen und wirkt irgendwie distanzierter. Während sie spielen, versucht Theo, an das alte Gefühl anzuknüpfen, doch Daniel scheint nicht mehr ganz der Gleiche zu sein. Zwischen schnellen Pässen, stillen Momenten und flüchtigen Blicken merkt Theo, wie sehr sich etwas zwischen ihnen verändert hat.

Regiekommentar

Mit Zweisamkeit wollte ich eine Geschichte erzählen, die sehr nah an meiner eigenen Jugend liegt. Es geht um diese leisen, unausgesprochenen Momente zwischen zwei Menschen, in denen Nähe und Unsicherheit gleichzeitig existieren. Inspiriert wurde der Film von einer Freundschaft, die für mich einmal alles bedeutete – und von der Distanz, die mit der Zeit entstand. Ich wollte zeigen, wie sich etwas verändert, ohne dass man es sofort merkt. Zweisamkeit ist für mich ein persönlicher Film – ein Versuch, das Unsichtbare zwischen zwei Menschen sichtbar zu machen. Ohne große Worte, nur durch Blicke, Gesten und das, was unausgesprochen bleibt.

Pressematerial
Bildnachweis Filmstills:
Bildnachweis Regiefoto:
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
für Regisseur·innen bis 21 Jahre

Datum: am 12.06.26 um 11:00 Uhr
Location: Regina Kino St. Ingbert

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Stabliste

Regie: Linus Oswald
Produktion: Lukas Mayer
Cast: Quirin Siegmund, Lukas Noe
Drehbuch: Linus Oswald
Bildgestaltung: Niklas Reinfelder
Sounddesign: Konrad Fleckenstein
Maske: Sarah Hils
Edit: Soy Spantidakes
Musik: Konrad Zinner

Was ich anderen Filmschaffenden gerne mitgeben würde:


Für mich ist Film viel mehr als nur ein VIieo zu kreieren, an dem Leute spaß haben können. Für mich kann Film Emotionen übertragen, Geschichten erlebbar machen und so auf Themen auf eine Weise aufmerksam machen, welches kein anderes Medium schafft. Man fühlt wirklich mit und ist berührt. Und so hat das Medium Film die Möglichkeit in kleinen Schritten etwas in den Menschen zu verändern.

Biographie

Seit ich klein bin, begeistere ich mich für Kunst. Mit neun Jahren begann ich, als Zauberkünstler aufzutreten, und während meiner Schulzeit fing ich an, Geschichten zu schreiben – erst Prosa, später Drehbücher. In meiner Kunst habe ich immer meine Emotionen verarbeitet: erste Erfahrungen mit Liebe, das Gefühl, anders zu sein, und die Trauer nach dem Verlust meiner Mutter. Filme zu machen wurde zu einer Möglichkeit, mein Inneres mit anderen zu teilen. Mit meinem Regiedebüt Zweisamkeit wollte ich die Distanz zeigen, die zwischen mir und meinem Kindheitsfreund entstand, als wir älter wurden – und wie schwierig Nähe manchmal sein kann, wenn Worte fehlen.

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Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Triggerwarnung: keine

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