Bundesfestival junger Film

Mia

Tom Sielemann

Die Geschwister Mia & Ben verarbeiten, in psychiatrischer Behandlung, den Unfalltod ihrer Mutter.

Länge: 20 Minuten
Genre: Drama

Gemeinsam wurden die beiden Geschwister Ben & Mia nach einem schrecklichen Unfall in eine psychiatrische Klinik gebracht. Sie verloren ihre Mutter, müssen fortan allein zurechtkommen. Doch während Sie hoffnungsvoll in die Zukunft blickt, kann er mit der Vergangenheit einfach nicht abschließen.
Ihr behandelnder Arzt, Dr. Neumann, versucht zu helfen, kommt allerdings nur an den jüngeren Bruder Ben heran. Mia weigert sich mit den Ärzten zu sprechen, lehnt jede Hilfe ab und glaubt daran, dass Sie es nur zusammen schaffen können.

 

Regiekommentar

Mia konzentriert sich auf Konflikte von jungen Erwachsenen, sowie Themen wie der Überwindung des Todes, eines geliebten Menschen, als auch auf innerliche Probleme der Figuren.

Im Zentrum stehen Charaktere, die eine Lebenskrise durchmachen und vor eine lebensverändernde Entscheidung gestellt werden. Ihr Leben hat sich auf einen Schlag verändert. Der jüngere Bruder Ben macht im Verlauf des Films eine starke Entwicklung durch und wird mithilfe seiner großen Schwester, zu neuen Erkenntnissen über sich selbst gebracht.

Der Film behandelt die Geschichte sensibel und die Figuren sind dabei aufgrund ihrer tragischen Ausgangslage, nach dem Autounfall ihrer Mutter, in einer sich Ihnen nicht verständlichen Welt, der Psychiatrie gefangen. Sie müssen erst versuchen, sich selbst und den Menschen um sich herum, in dieser Situation gerecht zu werden und sich anzupassen.

Darüber hinaus ist „Mia“ auch ein Film über psychische Krankheiten, diese sind in unserer Gesellschaft oft verpönt oder werden nicht akzeptiert. Außerdem wird erzählt, dass es immer Hoffnung gibt, man das Leben schätzen sollte und vor allem darauf aufpassen, wie man miteinander umgeht. Ansonsten könnte eine zweite Chance oder ein Neuanfang verwehrt bleiben.

Letztendlich ist Mia ein Drama mit schwieriger Kernthematik, welches die Überwindung eigener Ängste und Probleme darstellt. „

Nichts, wie es scheint
Datum: 31.05.19 um 20:00
Location: Open-Air Kino St. Ingbert


Eintritt:
Tagespass

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Stabliste

Regie: Tom Sielemann
Cast: Saskia Caroline Keilbach, Tom Hoßbach, Christoph Nitz, Stefanie Renk, Benjamin Grüter
Produktion: Tom Sielemann
Drehbuch: Tom Sielemann
Bildgestaltung: Paul Schiefelbein, Fabian Gataavizadeh
Sound: Patrik Hochnadel, Bettina Faletitsch, Simon Rahm
Ausstattung: Svenja Hövelbrinks
Editing: Tom Sielemann
Musik: Paul Schiefelbein
Ein Mensch, der immer an euch geglaubt hat: Nicole Von der Wöste

Biographie

Tom Sielemann ist 25 Jahre alt und ist im Zuge seines Studiums im Fachbereich „Film/Regie“ nach Schwerte gezogen. Dort setzte er mehrere kleine Kurzfilmprojekte um und drehte mit „Mia“ sein Vordiplom. Neben seiner Tätigkeit hinter der Kamera, ist er auch als Schauspieler & Synchronsprecher aktiv.

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