Bundesfestival junger Film

junger Clip! 2019

Hier spielt die Musik.

Was wäre Musik ohne das dazugehörige Video? Deshalb bieten wir Musikvideos bis 5 Minuten eine Bühne. Eine Fachjury wählt unter den Einreichungen aus und vergibt den Musikvideopreis.

Und folgende Filmemacher·innen sind mit dabei:

junger Clip!

Datum: 01.06.19 um 22:00
Location: Open-Air Kino St. Ingbert
Eintritt: Tagespass

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Bird Berlin: Super Calypso

von Carmen Sölch, Sarah Klostermeier, Ines Fröba, Eva-Maria Amm, Elisabeth Stein

Bei unseren Film gibt es keinen einzelnen Regisseur. Der Film entstand im Team, und jeder durfte seine Ideen mit einbringen. Dabei wurde jede Meinung geschätzt, diskutiert, und sich zusammen für das beste Konzept, und die beste Umsetzung entschieden.

Wir sind fünf Mädchen und studieren zusammen an der Georg Simon Ohm Hochschule in Nürnberg Design. Wir haben gemeinsam mehrere Projekten realisiert, und arbeiten in der Hochschule, und freiberuflich, als Kollektiv unter den Namen „Girls in Motion“.

Boris Hofmann und Nadiya Morenko:
Flawless

von Van An Nguyen

Die Story ist über eine Tänzerin, die von ihren langjährigen Tanzpartner aufgrund seiner Jobkarriere verlassen wurde. Traumatisiert von der Trennung entscheidet sie sich von nun an alleine als Pole-Tänzerin zu tanzen. Während sie an ihrer Stange tanzt, bekommt sie auf einmal das Gefühl, nicht wirklich alleine zu sein und stellt sich ihre Stange als Tanzpartner in menschlicher Form vor, der vertrauenswürdig wirkt und sich doch so eiskalt und unecht anfühlt.

Van An Nguyen wurde 1989 in Saarlouis geboren. Nach der Fachoberschule Wirtschaft in Dillingen studiert er von 2014 bis heute Media Art & Design an der HBKsaar in Saarbrücken und hat sich auf 2D Handdrawn Animation spezialisiert.

ClockClock: Change

von Nathan Engelhardt

Zwei Kinder entfliehen der stressigen Familienwelt und erleben eine traumhafte Sommerromanze.

Ich mache momentan eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton bei Screencraft in München. Aktiv drehe ich seid 2 Jahren Filme, darunter hauptsächlich Kurzfilme, doch seid dem letzten Jahr haben wir in der Filmgruppe BitteEinenFilm auch ein Musikvideo und einen Sportspot gedreht.

Dr. Umwuchts Tanzpalast: Blumenwurst

von Roland Cremerius

Seitan, Bulgur, Amaranth, Hirse, Quinoa – Blumenwurst. Ein Lied, zusammengesetzt aus den Zutaten veganer Kochkunst. Ich dachte mir: Wenn das Lied ein Potpourrie ist, sollte mein Video auch eins sein! Herausgekommen ist eine Found-Footage-Collage mit viel Essen und Tanzen.

Roland Cremerius hat Germanistik und Psychologie studiert. Er hat Musikvideos für „Stella Be Strange“, „Brotmüller“ und „Dr. Umwuchts Tanzpalast“ produziert. Nachts arbeitet er in einer WG für Menschen mit Demenz. Seit Oktober 2017 studiert er Film an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg.

GiiRL: Downtown

von Joscha Bongard

Wir haben es alle gerochen, als wir die Schule verließen: den süßen Geruch von Freiheit, aber haben auch alle das stille Geräusch von Zukunftssorgen vernommen. Und all das war auch immer verbunden mit unseren Freunden, der Frage danach, wie und ob die Freundschaft wohl weitergehen wird. Für mich persönlich war es eine sehr melancholische Zeit. In Downtown versuchen wir die feinen Nuancen von Freundschaft, Anziehung und Liebe zu zeigen. Die kleinen Momente, Schmerz und Freude im Neuanfang.

Joscha Bongard wurde 1994 in Wolfsburg geboren. In 2013 schloss er eine duale Ausbildung zum Elektroniker ab und verließ 2015 mit dem Abitur die Freie Waldorfschule Kassel. Nach einem Praktikum bei TubeONE arbeitete er als Produktionsassistent für Iconoclast Germany. Seit 2017 studiert er Regie.

Kaled: Kennst Mi No

von Fariba Buchheim und Andreas Pfohl

Kennst Mi No war für uns der Versuch, bayerische Mundart mit international anmutenden Bildern zu kombinieren und damit eine Relevanz und Identifikation auch über die Grenzen von Bayern hinaus zu ermöglichen. Generell versuchen wir stets in unserer Arbeit, der Musik durch das Musikvideo eine neue Ebene zu verpassen. Dazu arbeiten wir meist mit Drehbuch und sehen die Tracks als Filmmusik, wie im fiktionalen Film. Es freut uns, dass immer mehr Musiker und Labels darauf vertrauen

Fariba Buchheim und Andreas Pfohl arbeiten als Regie-Duo in München. Zusammen haben sie 2018 die Firma NOZY Films gegründet und produzieren nebst ihrer Regiearbeit Musikvideos, Dokumentarfilme und Werbungen. Sie studieren an der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Kantenball: Alles

von Tilman Möller

In dem Lied Alles der Jenaer-Band Kantenball wird die Vergänglichkeit besungen. Doch der Zeitforscher in unserem Musikvideo dazu will seine Erinnerungen nicht der Vergangenheit überlassen. Durch seine Zeitmaschine holt er diese wieder in die Gegenwart… mit Erfolg?

Tilman stammt aus Jena, wo er anfangs mit Freunden aus Spaß kleine Agentenfilmchen drehte – wie es sich für filmbegeisterte Lausbuben gehört! Aus Spaß wurde ein Hobby, das sich zu professionalisieren lohnte. Während der Ausbildung an der Medienschule Babelsberg entstand auch das Musikvideo „Alles“.

Kettcar: Sommer '89

von Mario Möller

Das Musikvideo zu Sommer ‘89 stellt die Geschichte des Songs in den Vordergrund. Wie bei einem Filmtrailer kann der Zuschauer für einen kurzen Moment durch den Vorhang schauen, dann lassen wir ihn wieder mit seiner Vorstellungskraft und dem Text alleine.

Mario Möller ist in Bad Salzuflen aufgewachsen. Nach dem Abitur 2012 absolvierte er in Köln die Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton.
Nach Abschluss der Ausbildung zog es ihn zurück in die lippische Heimat, um in Lemgo Medienproduktion mit Schwerpunkt auf Regie und Drehbuch zu studieren.

Lila von Grau: Empty Room - Пустая комната

von Julia Grauberger

Ein „leeres Zimmer“, eine „seltsame Frau“ darin, die sich in „die Ecke verkriecht“, der Einsamkeit ausgeliefert, während bei den sich liebenden und lauten Nachbarn hinter der Wand – auch für sie hörbar – scheinbar das Leben pulsiert. Das Lied besingt die Ambivalenz des fühlenden Menschen: Schmerz der Einsamkeit auf der einen und Optimismus und Lebensbejahung auf der anderen Seite. Die „seltsame Frau“ steckt in jedem von uns.

Julia Grauberger (*1981 St. Petersburg) studierte Animation und Regie an der Filmuniversität Konrad-Wolf in Potsdam. Ihre Filme sind ein Mix aus Spielfilm, Doku und Animation und laufen auf renommierten Festivals. Sie ist Sängerin von Lila von Grau, lebt in Berlin und arbeitet an einem Langfilm.

Otto und der Rausch: Tränen des Eros

von Cosmea Spelleken

Vier wunderhübsche Frauen, zwei liturgische in Zigarrenrauch schwelgende Musiker und ein Herz… wer würde da „Nein“ sagen, das Video zu drehen?

Cosmea Spelleken sammelte ihre ersten Filmerfahrungen bei der Jugendfilmgruppe Blackwood-films, wo sie begann, eigene Filmprojekte umzusetzen. Nach ihrem Schulabschluss arbeitete sie bei diversen Filmproduktionen im In- und Ausland, seit 2018 studiert sie Medienkunst an der HFG-Karlsruhe.

Pollyester: Cut Diamond

von Johannes Zenk

Zu Cut Diamond wollten wir ein buntes Musikvideo machen, das ständig in Bewegung ist. Die Szenen sollten immer verrückter werden. Dabei haben wir alle Register gezogen: Mit spezialeffekten direkt am Set und einer aufwendigen Nachbearbeitung am Computer.
Man kann nie wirklich verstehen, was auf der Party alles passiert ist. Das bleibt in der Fantasy des Zuschauers.

Schon in der Kindheit von Filmen wie „Für eine Hand voll Dollar“ begeistert und in der Jugend von Regiesseuren wie den Gebrüder Coen oder David Lynch inspiriert.
Später Praktikum beim Regionalfernsehen und eine Ausbildung zum Mediengestalter. Heute Designstudent und selbstständiger Kameramann.

Portmonee: Nach Hause

von Anastasija Kretzschmar

Nach Hause ist nicht nur mein erstes Musikvideo, sondern auch meine längste Animation, die ich 6 Monate lang allein als Drehbuchautor, Regisseur und Animator erstellt habe.
«Zeige in dem Video deine Assoziationen zu dem Lied“ – hat die Band «Portmonee» am Anfang der Produktion zu mir gesagt, und so machte ich es. Mit Hilfe eigener Erfahrung und Beobachtung der Party-Szene erzähle ich die Liebesgeschichte in einer Welt voll Alkohol, Drogen und Wildtiere, welche Bunt, jedoch sehr einsam sein kann.

Geboren am 02.04.1997 in Sankt-Petersburg, wurde Anastasija 2014 an der staatlichen Universität St. Petersburg angenommen. Nach 2 Jahren Studium im Fachbereich Animation wechselte sie zur Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in ihre Zweitheimat Deutschland. Nach Hause ist ihr erster Festival-Film.

Roy Dahan: Does Anyone Know

von Peter Garajszki

Ein alter Maler, dessen Leidenschaft ihn einsam machte, lebt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, mit dem Bewusstsein, das morgen ein schlechterer Tag werden wird als heute.

Peter Garajszki, geboren in München, hat den größten Teil seines Lebens in Budapest gelebt. Mit dem Umzug 2015 nach Berlin, hat er durch das breite Spektrum an Kreativen und den hohen Anforderungen um sich durchzusetzen an Inspiration gewonnen. Hauptsächlich arbeitet er als Cinematographer.

Röyksopp: Running to the Sea

von Alexander Bergmann

Das Musikvideo ist ein Versuch, ein Licht auf die Problematik der Flüchtlinge und Asylsuchenden in Europa zu werfen. Dabei haben wir das Video in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Asylbewerbern aus Gambia gedreht, deren Gedanken und Gefühle wir versuchen zu reflektieren. Der Song Running to the Sea von der norwegischen Band Röyksopp scheint fast, als wäre er speziell für diesen Kontext geschrieben worden.

Geboren 1994 im Schwarzwald, wuchs Alex in Überlingen am Bodensee auf. Sein Kurzfilm Momentum gewann 2013 mehrere Preise. Nach seinem Abi gründete Alex seine Produktionsfirma mit der er Werbung, Dokus und Kurzfilme dreht. Momentan studiere Alex Regie an der HFF München.

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