Bundesfestival junger Film

Mondo Trashfilm 2019

Das Schönste aus Horror, Trash und Comedy

Wir zeigen Filme, die mit einem Augenzwinkern zu verstehen sind. Und dazu freuen wir uns auf unsere allerliebsten Filmkritiker, gemimt von Ensemblemitgliedern des Saarländischen Staatstheaters.

Mondo Trashfilm Open-Air

Datum: 31.05.19 um 22:00
Location: Open-Air Kino St. Ingbert
Eintritt: Tagespass

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Der Sukkubus

von Jonas Bongard

Samuel wundert sich, ob Lucy ihn mag, oder es sich um einen Dämon handelt, den er bei einem okkulten Ritual versehentlich beschworen haben könnte.

Jonas Bongard schreibt, dreht und produziert ausnahmslos gute Filme, meist Komödien. Berühmt wurde er durch zeitlose Kultklassiker wie „ANTON“, „Der Sukkubus“ oder auch seinen unvergessenen Werbespot für Audi. Aktuell arbeitet er als Kreativ Konzepter bei Jung von Matt in Hamburg.

Budgetknappheit führte zu meinem Ansatz: „Wie kann ich einen Fantasy/Horror-Film erzählen ohne ein tatsächliches Monster zu zeigen?“ Daraufhin ist die Idee eines Sukkubus entstanden, ein Dämon, der in Menschengestalt erscheint. Außerdem habe ich versucht Gags nicht nur durch Dialoge, sondern auch auf der Bild- und Tonebene stattfinden zu lassen.

Der Wind spielt mit der Lokustür Teil 1

von Rebecca Klitzke, Christopher Groß

Ein Mann auf einer großen Reise… 99 Stunden Natur pur, in einer Welt die keine Gnade kennt!

Die kürzeste Kurzbiographie der Welt: Wir sind Rebecca Klitzke & Christopher Groß.

Es wird aus immer mehr und mehr Kleinigkeiten versucht etwas größer und größer zu machen. Oft findet man viele Filme die aus nahezu keinem vorhandenen Inhalt einen großen Aufriss starten. Spektakulärer, hier ein Bild aus der Luft, da ein Stunt, doch die Zeit eine wirkliche und echte Geschichte zu erzählen, die fehlt ganz oft. Dieser Trailer soll auf polarisierende Art und Weise mit einem Augenzwinkern sprichwörtlich gesprochen zeigen, dass man nicht immer aus *** Gold machen kann.

Lyonerbomber

von Ungekocht Geniessbar

5 saarländische Helden machen sich auf, um das Saarland in seiner schwersten Not zu retten. Ein Film für die ganze Familie. Und den Hund.

Ungekocht Geniessbar ist eine Comedy-Truppe aus 6 jungen saarländischen Filmemachern. Seit mehreren Jahren bringen sie mit ihren Videos die Zuschauer deutschlandweit zum Lachen. Die saarländische Kultur und Mundart steht hierbei stets im Vordergrund.

Für uns war die Produktion eine Mischung aus Stress, Humor und unvergesslichen Momenten. Mit einem großartigen Team, unzähligen Statisten und viel Bier, gelang es uns dieses Werk zu vollenden. Über zwei Monate investierten die Helfer und Schauspieler in die Verwirklichung dieses Projektes. Wir sind stolz, diese Männer und Frauen in unserem Team zu haben. Gefährliche Flugmanöver, beißende Hitze und viele Komplikationen brachten uns oft an unsere körperlichen Grenzen. Mit der Premierenvorstellung im Homburger Kino wurde Lyonerbomber abgeschlossen und zu einem Projekt, auf das wir als Filmemacher noch lange zurückblicken werden.

Wurzelzwist

von Magnus Krenz, Aisha Stief, Henrick Hopp

Ein Mann wird von einem Menschen in einem Möhrenkostüm verfolgt.

Studierende der Hochschule OWL in Lemgo

Unser Grundgedanke zum Thema war es, eine Stimmung zu schaffen, in die ein einzelnes Störelement eingebunden wird. Dieses Element wird verkörpert durch einen Menschen im Möhrenkostüm in einer melancholischen Grundstimmung. Zwar lockert er die Stimmung etwas auf, doch zieht er sie keineswegs ins Lächerliche.

Zahme Tierchen

von Jano Kaltenbach

Mirko und Jano wollen in den Zoo einbrechen, da ihnen ihr Professor die Note 1.0 dafür versprochen hat, dabei stoßen sie auf einige Schwierigkeiten.

1992 in Lübeck geboren, studiert Jano Kaltenbach aktuell „Medienkunst und Gestaltung“ im Master an der Bauhaus-Universität in Weimar. Dort widmet er sich neben und im Studium dem Schreiben und Umsetzen von Kurzfilmen mit Kommilitonen und Freunden.

Auch wenn der Film in der Umsetzung eher schnell und „Run & Gun“-mäßig abgedreht erscheint, ging dem gesamten Projekt trotzdem einiges an Planung voraus. Unter dem Thema „Der Mensch als Tier“ schrieb ich ein Drehbuch für einen Unikurs, um es anschließend im Stil einer Mockumentary aufzulösen. Für den Dreh benötigten wir zwei Abende, wobei noch einige Zeit in den Schnitt und die Nachbearbeitung flossen. Ich freue mich, wenn das Projekt beweisen kann, dass man auch mit spartanischer Technik spannende und unterhaltende Kurzfilme drehen kann.

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