Für seine Freundin Anna möchte Tom eine Überraschungsparty schmeißen. Doch der einzige Raum, der frei ist, ist die Telefonzelle im Hinterhof.

Länge: 10 Minuten
Genre: 

No

Für seine beste Freundin Anna, in die er ein bisschen verliebt ist, möchte Tom eine Überraschungsparty schmeißen. Leider hat die Bar seine Reservierung vergeigt – und der einzige Raum, der kurzfristig frei ist, ist die Telefonzelle im Hinterhof. Tom versucht alles, um trotzdem die „Party des Jahres“ zu veranstalten. Aber dafür sind die Zelle zu eng, die Regeln der Bar zu absurd und Anna viel zu schwer zu beeindrucken. Tom muss einsehen: Der Wille allein zählt überhaupt nichts. Ein Film über große Ambitionen in engen Räumen.

Regiekommentar

In Die Telefonzelle geht es um den Clash von großen Träumen mit der Realität. Als junge Filmemacher stehen wir in diesen Zeiten ständig vor neuen Umständen und Regeln, die weit davon entfernt sind, wie wir uns unser Leben und unseren Beruf vorgestellt hatten. Immer wieder stoßen wir auf Grenzen und Unverständnis. Immer wieder gibt es aus unseren Träumen ein böses Erwachen. Der Film soll uns deshalb erinnern, dass der Wille allein nicht immer ausreicht, um seine Träume zu verwirklichen. Dass wir aber das Träumen trotzdem nicht aufgeben sollten. Denn manchmal kann auch aus den engsten Räumen ein Palast werden. Oder zumindest eine richtig gute Party.

Pressematerial
Bildnachweis Filmstills:
Bildnachweis Regiefoto:
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Raum für Zwischentöne

Datum: am 15.06.23 um 20:30 Uhr
Location: Open-Air Kino St. Ingbert


Ticket kaufen

Stabliste

Regie: Lukas März, Kilian Bohnensack
Produktion: Lukas März, Lea Grande
Cast: Benjamin Weygand, Anouk Elias, Mira Wickert, Vincent Nawratek, Elea Zerhoch, Derik Rodrigues, Rebecca Salz, Moritz Möhwald
Drehbuch: Lukas März
Bildgestaltung: Manuel Lübbers
Szenenbild: Onno Gaissmaier
Sounddesign: Felix Nyncke
Maske: Lena Herrmann
Kostüm: Lena Herrmann
Edit: Lukas März
Musik: Felix Nyncke
Jemand, der immer an euch geglaubt hat: Michael Gutmann

Was ich anderen Filmschaffenden gerne mitgeben würde:


Eine Filmidee kann noch so verrückt sein, man sollte sie immer mit dem gebührenden Ernst betrachten.

Biographie

Lukas März, geboren am 7.12.1993, ist Drehbuchautor und Regisseur aus München. Nach einem Germanistik- und Theaterwissenschaftsstudium in Deutschland und Italien studierte er von 2016-2022 Drehbuch an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Arbeitserfahrung sammelte er unter anderem als Mitarbeiter im internationalen Serien-Development bei Studiocanal und als Lektor für Pro7/Sat1, Koch Media oder Maze Pictures. Seit 2020 ist er freischaffend als Drehbuchautor für deutsche und österreichische Produktionsfirmen tätig, hauptsächlich für Komödien, Historien- und Genre-Stoffe. Daneben arbeitet er als Regisseur von Kurzfilmen, Web- und Werbeformaten und als Video-Artist für Münchner Theater. 2020 stand er auf der Shortlist des Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreises.

Kilian Bohnensack, geboren am 17.8.1999, ist Regisseur und Szenenbildner aus München. Neben einem Studium der Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität arbeitet er als Regieassistent unter anderem am Wiener Burgtheater, der Opera di Firenze, dem Münchner Gärtnerplatztheater und dem Prinzregententheater. Neben eigenen Theaterinszenierungen in der freien Szene München wurden seine filmischen Arbeiten auf zahlreichen Festivals national und international präsentiert.

Social Media
Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Triggerwarnung: keine

Noch mehr spannende Filme:

Wettbewerb der schrägen Filme

Tot für mich

von Edda Lina Janz

Horror/Trashfilm, 9 Minuten