Bundesfestival junger Film

ZORN dem Volke

Lorenz Piehl

Während einer Naturkatastrophe versucht Nikolai verzweifelt, die humanistischen Werte im Flüchtlingslager im Norden Europas zu bewahren.

Länge: 15 Minuten
Genre: Drama

Nach einer verheerenden Flutkatastrophe im Norden Europas hat sich die politische Lage in ganz Europa zugespitzt. Eine riesige Mauer im Norden schützt vor Zuwanderung, Terrorismus und Krankheiten. Nikolai lebt als letztes Mitglied einer Hilfsorganisation im Lager der Katastrophenopfer vor der Mauer. Er ist zum passiven Beobachter der Verzweiflung im Lager geworden. Die Situation eskaliert als der Innenminister Andreas Stauff von radikalen Lagerbewohnern entführt und gefoltert wird. Nun wird Nikolai mit der Frage konfrontiert, heiligt der Zweck die Mittel und welche Alternativen habe ich.

 

Regiekommentar

Wir sind das Volk. Der „Zorn“ gilt dem Volk.
Ich bin der Meinung in einer Demokratie tragen wir alle die Verantwortung für Entscheidungen die getroffen werden müssen. Es ist schwer sich für eine Seite zu entscheiden. Genau betrachtet gibt es nie ein Richtig und Falsch und trotzdem ist es notwendig Entscheidungen zu treffen. Da wir dieses Dilemma immer mit uns tragen, trage ich es mit Nikolai durch unseren Film ZORN dem Volke.
Der Film ist kein politisches Vorbild, aber der Wunsch Populismus mit Wahrheit zu bekämpfen und gleichermaßen Terror mit Solidarität zu entkräften.

Die Pflicht ruft
Datum: 01.06.19 um 18:00
Location: Open-Air Kino St. Ingbert


Eintritt:
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Stabliste

Regie: Lorenz Piehl
Cast: Eric Bouwer, Roeland Fernhout, Thorsten Krohn
Produktion: Maximilian Becht
Drehbuch: Lorenz Piehl, Maximilian Becht
Bildgestaltung: Jonas Schneider
Sound: Claudio Demel
Ausstattung: Maike Kiefer
Editing: Robin Jünkersfeld
Musik: Claudio Demel, Moritz Drath
Ein Mensch, der immer an euch geglaubt hat: Unsere Familien

Biographie

Lorenz Piehl ist 1989 in Magdeburg geboren, besuchte bis zum Abitur das Internat Klosterschule Roßleben, schloss eine Ausbildung zum Mediengestalter ab und studiert seit 2013 an der Filmakademie Baden-Württemberg Regie.

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