besser so

Nora ist Mitte 20, Klimaaktivistin, privilegiert und frustriert – wie ungefähr alle in ihrer Generation. Sie rechnet sich aus, dass es unterm Strich „besser so“ wäre, es vielleicht einfach alles zu lassen – und beginnt eine Reise ins Ungewisse.

Länge: 25 Minuten
Genre: Tragikomödie

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Nora ist Mitte 20, Klimaaktivistin, privilegiert und frustriert – wie ungefähr alle in ihrer Generation. Sie lebt ihr Leben perfekt kalkuliert, umgeben von Listen, Berechnungen und sauren Gurken und überlässt nichts dem Zufall. Nach einer halb gescheiterten Klimaaktion kommt sie dem Schluss, dass es unterm Strich besser wäre, es einfach zu lassen. Konsequent wie sie ist, bricht Nora auf zu einer Reise nach Polen, um mit der Welt abzuschließen und dabei einen Punkt zu setzen.

Regiekommentar

Ein Film über eine Generation, die nicht weiß, wohin. Wohin mit der Angst vor der Zukunft, wohin mit sich und ihrem Leben im Spätkapitalismus zwischen Idealen und Konsum. Anstatt ernst und schwer zu werden, kommt unser Kurzfilm “besser so” absurd, fließend und manchmal fast zu leicht daher. Noras Fass ist voll und wir steigen an dem Punkt ein, an dem es überläuft. Dann beginnt eine Reise, bei der nichts vorhersehbar ist, außer das Ende.
Die Frage bleibt: Leben – Wofür?

Pressematerial
Bildnachweis Filmstills:
Bildnachweis Regiefoto:
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Genauer betrachtet

Datum: am 08.06.24 um 20:30 Uhr
Location: Open-Air-Kino St. Ingbert


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Stabliste

Regie: Lotta Schweikert
Produktion: Ivet Castelo
Cast: Benita Martins, Pilar Borower, Daniel Holzberg, Martin Rigo
Drehbuch: Calvin Lucas Trosien
Bildgestaltung: Anna Viola Haderer
Szenenbild: Sabine Müller, Laura Diessl
Sounddesign: Fabian Hainzl
Kostüm: Marita Landgrebe
Edit: Paul Eckhart
Musik: Deichkind
Ein Mensch, der immer an euch geglaubt hat: Ania und Tomek

Was ich anderen Filmschaffenden gerne mitgeben würde:


Biographie

Lotta Schweikert (1995) studiert an der Filmakademie Wien Regie und Drehbuch. Sie lebte und arbeitete bereits in Paris, Cardiff und Berlin. Sie führt Regie bei Kurzfilmen und ist als Regieassistenz und Editorin tätig. Ihre Filme handeln vom Menschlichen im Unmenschlichen, vom Durchwursteln im Leben und wenn’s mal noch so traurig wird, immer irgendwie mit einer Prise Humor. Sie arbeitet momentan am Drehbuch zu ihrem Debütfilm.

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Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Triggerwarnung: Suizid

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