Während Johannas Mutter im Kurzurlaub in Piecht von einer ökologischen Lebensalternative träumt, beginnt für Johanna ein echter Alptraum.

Länge: 29 Minuten
Genre: Drama

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Johanna muss ihrer Mutter Ursula beichten, dass sie nicht zum Abitur zugelassen ist. Sie begleitet Ursula in den Kurzurlaub nach Piecht, um sie in einem ruhigen Moment zu erwischen. Ursula, die es gar nicht wahrhaben will, dass ihre Tochter erwachsen wird, ist aktiv auf der Suche nach einer Ersatzgemeinschaft und findet in Piecht direkt Anschluss. Für Johanna wird es immer schwerer, mit Ursula in Kontakt zu bleiben, bis schließlich die Nichtzulassung zum Abitur zu ihrem kleinesten Problem wird.

Regiekommentar

In Piecht geht es um das Versprechen einer ökologischen Lebensalternative, um das „ursprüngliche“ Leben und die Frage, was das denn eigentlich sein soll. Zwischen einer eingeschworenen Ersatzgemeinschaft und Exklusionsgedanken versucht die Protagonistin, auf sich selbst zu vertrauen, und wird schnell zur Zielscheibe. Denn im ländlichen Idyll bestimmt immer noch die Gemeinschaft, wer dazugehört und wer nicht – und wer sich den ungeschriebenen Gesetzen nicht fügt, wird bestraft. Ein Film über gelungenes Erwachsenwerden, Mechanismen der Radikalisierung und eine andere Seite des Umweltschutzes.

Pressematerial
Bildnachweis Filmstills:
Bildnachweis Regiefoto:
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Über den Tellerrand

Datum: am 16.06.23 um 18:00 Uhr
Location: Open-Air Kino St. Ingbert


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Stabliste

Regie: Luka Lara Steffen
Produktion: Sophia Gamboa Huamán
Cast: Alida Stricker, Corinna Nilson, Kerstin Thielemann, Elif Kardesseven
Drehbuch: Luka Lara Steffen
Bildgestaltung: Hannah Platzer
Szenenbild: Ella Knopf
Sounddesign: Jannis Hannover
Maske: Aike Dannert
Kostüm: Luisa Stricker, Ráhel Eckstein-Kovács
Edit: Luka Lara Steffen, Jan Liesefeld
Musik: Mario Waxenegger, Björn Peng

Was ich anderen Filmschaffenden gerne mitgeben würde:


Biographie

Sie studierte von 2014 bis 2022 an der KHM Köln mit dem Schwerpunkt Regie und Drehbuch. Ihr Dokumentarfilm PASSIONSSPIELE feierte 2020 seine Uraufführung auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis. 2022 wurde sie mit dem „Shoot“-Förderpreis des Internationalen Frauen Film Fests und der KHM ausgezeichnet. 2023 feierte ihr Abschlussfilm Piecht beim Filmfestival Max Ophüls Preis seine Uraufführung.

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Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Triggerwarnung: keine

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