Die letzte erste Tanke | První a poslední pumpa

Zwei Tankstellen in der Mitte Europas. Zwei Nicht-Orte. Eine Grenze. Die Kunden kommen und fahren. Die Tankwarte bleiben.

Länge: 21 Minuten
Genre: Dokumentarfilm
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Zwei Tankstellen in der Mitte Europas. Zwei Nicht-Orte. Eine Grenze. Die Kunden kommen und fahren. Die Tankwarte bleiben. Während Theresa an der Tankstelle ihres Vaters im bayerischen Furth im Wald aufgewachsen ist und nun dort arbeitet, ist Ján erst seit wenigen Wochen an der Tankstelle in Železná angestellt, wenige Meter von der deutsch-tschechischen Grenze und dem ehemaligen Eisernen Vorhang entfernt. Die letzte erste Tanke | První a poslední pumpa ist ein zweisprachiger Dokumentarfilm über Heimat und Grenzen, über Tanktourismus, Deutsche und Tschechen und das Leben an der Tankstelle.

Regiekommentar

Unser Ziel ist es, die Menschen zu verbinden – „spojovat lidi“, wie das auf Tschechisch heißt. Dies soll uns im Film gelingen, wie auch darüber hinaus bei Filmvorführungen und Veranstaltungen. Zu unterscheiden, Grenzen zu ziehen – das ist ein Automatismus des menschlichen Denkens und Handelns. Unser Film will einen Beitrag zum deutsch-tschechischen Dialog sowie zur europäischen Verständigung leisten. Es ist 2021 – kein schwerer, rostiger, eiserner Vorhang trennt die Bayern und die Böhmen mehr voneinander. Es ist Zeit, „Hallo“ zu sagen – und „Ahoj“.

Pressematerial
Bildnachweis Filmstills:
Ferdinand Hauser, Conrad Winkler/Teilnehmer·in Bundesfestival junger Film
Bildnachweis Regiefoto:
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Echte Kämpfer·innen

Datum: am 06.08.21 um 13:00 Uhr
Location: Neues Regina Kino St. Ingbert


Eintritt:
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Stabliste

Regie: Ferdinand Hauser, Conrad Winkler
Cast: Ján Kondrys, Theresa Silberhorn
Produktion: Ferdinand Hauser, Conrad Winkler
Drehbuch: Ferdinand Hauser, Conrad Winkler
Bildgestaltung: Conrad Winkler
Sound: Pavel Vrtěl
Editing: Ferdinand Hauser, Conrad Winkler
Musik: Plavky

Biographie

Ferdinand Hauser wurde 1995 in Halle (Saale) geboren. Nach dem Studium der Westslawistik an der Universität Leipzig und der Karls-Universität Prag und Praktika im Abgeordnetenhaus des Parlaments der Tschechischen Republik sowie im Prager Goethe-Institut studiert er seit 2019 Übersetzen in Literatur – Medien – Kunst an der Universität Wien und der Karls-Universität Prag. Er ist Autor eines Reiseführers über die tschechische Hauptstadt und wurde 2020 mit dem Susanna Roth-Übersetzungspreis ausgezeichnet.
Conrad Winkler wurde 1997 in Halle (Saale) geboren. Während seiner Schulzeit drehte er Beiträge für die Offenen Kanäle von Sachsen-Anhalt. Dafür erhielt er zahlreiche regionale Preise. Nach seinem Abitur absolvierte er ein FSJ Kultur bei den Fontane-Festspielen in Neuruppin. Seit 2017 studiert Conrad Winkler Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Er arbeitet als Videoproducer und ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

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