Dreiphasenwechselspannung

Trotz Schamgefühle kann Maria nicht aufhören, Zettelchen zu schreiben, durch welche sie – im Sturm der Gefühle – mit ihren Freunden in Gefahr gerät.

Länge: 17 Minuten
Genre: Drama

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Die drei Freund*innen Maria, Peter und Hans wachsen 1976 in Neufelden, Oberösterreich auf. Sie beschäftigen sich zu Beginn der Pubertät nicht nur zum ersten Mal mit Sexualität, Eifersucht und Glauben, sondern auch mit dem Thema Tod. In dieser schwierigen Phase fällt es gerade der 10-jährigen Maria nicht leicht, sich zurecht zu finden. Ihre aufkeimenden, neuen Interessen teilt sie mit Peter, der seine Freundin wahnsinnig gern hat und diese mit allen Mitteln zu unterstützen versucht. Während sich Maria zunehmend für die Zettelchen, die sie mit Peter austauscht, schämt, geht von diesen eine zu große Faszination aus, um den Briefaustausch zu beenden. Dabei fühlt sich Hans, der aus Deutschland zugezogen ist, immer mehr ausgeschlossen. Seine Versuche, herauszufinden, was zwischen den beiden vor sich geht, scheitern. Maria kämpft währenddessen mit ihren wachsenden Schamgefühlen, die schließlich Überhand nehmen. Angetrieben von ihren Emotionen werden die Kinder leichtsinnig und begeben sich in große Gefahr.

Regiekommentar

Diese Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten aus dem Jahr 1976. Und dennoch kann dem Thema heute noch eine genauso große Relevanz zugesprochen werden. Kinder kämpfen in jungem Alter sehr häufig mit ihren Gefühlen, haben keine Ansprechpartner*innen und wissen nicht, wie sie mit dem ersten Interesse an Sexualität umgehen sollen. Dabei sind derlei Emotionen völlig in Ordnung und wichtig zu besprechen. Daraus entwickelte sich unser Anspruch, einen Film aus einer anderen Zeit mit einem modernen Stil – von Kameraführung über visuelle Effekte und musikalischer Gestaltung – zu kombinieren. Ich hätte mir als Kind einen Film gewünscht, der mir in dieser Hinsicht ein gutes Gefühl vermittelt, und genau das ist unser Anspruch für Dreiphasenwechselspannung.

Pressematerial
Bildnachweis Filmstills:
Bildnachweis Regiefoto:
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Ausgesprochen unausgesprochen

Datum: am 07.06.24 um 14:00 Uhr
Location: Kinowerkstatt St. Ingbert


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Stabliste

Regie: Anna Niebert
Produktion: Anna Niebert, Maximilian Miller
Cast: Marlene Seidl, Ben Simader, Felix Nölle, Martina Spitzer
Drehbuch: Anna Niebert, Maximilian Miller
Bildgestaltung: Maximilian Miller
Szenenbild: Annalisa Urban
Sounddesign: Ullrich Gahleitner
Kostüm: Anna Niebert
Edit: Sarah Hofmann
Musik: Demian Martin
Ein Mensch, der immer an euch geglaubt hat: Christiana Miller

Was ich anderen Filmschaffenden gerne mitgeben würde:


Biographie

Nach ihrem Studium an der Fachhochschule Salzburg in MultiMediaArt – mit der Spezialisierung in Film – arbeitete sie als Produktionskoordinatorin und Produzentin für Werbefilm und Musikvideos in Los Angeles. Anschließend fand sie ihren Weg als Produktionskoordinatorin und Producerin zum Kinospielfilm und arbeitete in diesen Positionen für zwei Jahre in Berlin. Doch der Wunsch, irgendwann als Regisseurin zu arbeiten, wurde immer größer. Diesem folgt sie nun seit 2021 und studiert an der Filmakademie Baden-Württemberg Szenische Regie.

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Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Triggerwarnung: keine

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