Linus und Marei geben nach einer WG Party das Pfand ab, doch Marei liegt etwas auf dem Herzen: Linus und sie haben sich auf der Party geküsst…

Länge: 7 Minuten
Genre: Komödie

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Gefilmt aus der Sicht eines Pfandautomatenlochs, welches grün und rot leuchten kann: Linus (19) und Marei (21) geben nach einer Party in der eigenen WG das Dosenpfand am Automaten ab, doch Marei liegt etwas auf dem Herzen: Linus und sie haben sich am Abend auf der Party geküsst. Jetzt ist das aber gar nicht so einfach, über so etwas zu sprechen, gerade wenn man so verschieden ist wie die beiden. Mit Metaphern und Gleichnissen versuchen sie, der eigenen Gefühlswelt näher zu kommen, reden aber hauptsächlich aneinander vorbei. Schließlich schlägt Linus vor, dass sie es doch einfach mit einer Beziehung versuchen könnten. Als hätte der Automat zugehört, akzeptiert er mit einem grünen Licht eine Dose und gibt ihnen seinen Segen.

Regiekommentar

Liebe ist eine komplizierte Sache. Gerade in der eigenen „Coming-Of-Age-Phase“ hat dieses Thema zusätzlich auch noch unbegreifliche Facetten. Aber das schlimmste daran: Allen um einen herum geht es genauso. Würde man doch bloß einfach drüber reden – über Gefühle und den ganzen Kram. Doch was ist das eigentlich, „Gefühle“? Und ist das eigentlich für alle das Gleiche? Und wäre nicht Kommunikation der Schlüssel? Darum soll es in dieser Miniserie gehen. Kleine Dialoge zwischen „jungen“ Menschen in der Findungsphase der eigenen Gefühle – und das über simple heteronormative Beziehungskonstrukte hinaus. Meist humorvoll – immer missverständlich. Um das Ganze so interessant und ehrlich zu erzählen, wird dies aus der Sicht eines Alltagsgegenstandes gedreht – ohne Schnitt.

Pressematerial
Bildnachweis Filmstills:
Bildnachweis Regiefoto:
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Der Serienwettbewerb

Datum: am 04.06.22 um 16:00 Uhr
Location: Neues Regina St. Ingbert


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Stabliste

Regie: Valentino Rentz, Theo Dassler
Cast: Lea Reihl, Alvaro Rentz
Drehbuch: Theo Dassler, Valentino Rentz
Bildgestaltung: Petra Rebernik
Musik: Lisa Wilhelm
Jemand, der immer an euch geglaubt hat: Tim von Norré

Was ich anderen Filmschaffenden gerne mitgeben würde:


Biographie

Valentino Rentz: Geboren 1997 in Heidelberg. Nach turbulenten Schuljahren in Überlingen am Bodensee und nahezu dauerhafter Beschäftigung mit dem Medium Film verschlägt es Valentino (immer dem Trend folgend) nach Leipzig. Dort arbeitet er eine Weile in der eigenen kleinen Videoproduktionsfirma. In dem Zeitraum lernen sich er und Theo kennen und entdecken die gemeinsame Liebe zu 43er mit Milch und dem Medium des absurden Films. Kurze Zeit später verschlägt es auch ihn nach Berlin (stets dem Trend hinterher), um dort mehrere Kurzfilmprojekte zu realisieren. Höhepunkt dieser Independent-Produktionen war der 2019 fertiggestellte Kurzfilm „Zauberland“, welcher im gleichen Jahr auf dem „up-and-coming“ Festival in Hannover Premiere feierte und im Frühjahr 2020 auf dem 1. Filmfest im kleinen Theater Bargteheide (hinter Hamburg dreimal links ab, dann gleich bei dem kleinen Tannenwald) den Preis für „Das beste Schauspiel“ gewann. Im Moment finanziert Valentino sich seine Altbauwohnung in Neukölln mit dem Drehen und Produzieren von Werbefilmen.

Theo Dassler: Klein Theo wurde 1997 in Filderstadt bei Stuttgart geboren. Bereits während der Schulzeit, etwa ab dem 13. Lebensjahr, entwickelte er ein lebhaftes Interesse für Bewegtbild sowie für Drehbücher und probierte sich fortan als Verfasser eigener Kurzfilme, Drehbuch- und Prosatexte, was auch zu dem ein oder anderen Jugend-Film- Wettbewerbserfolg führte. Ob darin eine Mitschuld an seinem 2015 eher mittelmäßig bestandenen Abitur zu sehen ist, lässt sich bestenfalls mutmaßen. Nach einem Jahr als „Medienknecht“ in einer Tiefbaufirma und einem abgebrochenen Philosophiestudium zog er hoffnungsvoll in die Hauptstadt, um sich in der Welt des Filmes ausbeuten zu lassen – pardon, fortzubilden. Nach zwei harten Jahren in Berlin und rund achtzehn Film- und Fernsehproduktionen als Set-Assistent oder Set-Aufnahmeleiter entschied er sich 2019 für ein Studium der „Deutschen Literatur“ und der „Musikwissenschaften“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Parallel zu all diesen Anstrengungen ließ Theo das eigene Filmemachen nie aus den Augen.

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Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Triggerwarnung: keine

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Filmblock 4

Heimspiel

von Julia Groteclaes

Dokumentarfilm, 29 Minuten