More than a rainbow

Für Sam bedeutet Roller Derby alles. Und für their Team, die Killer Barbies bedeutet Sam als Käptn und Top-Scorer*in die beinahe sichere Qualifikation zur Weltmeister*innenschaft. Doch Sam ist hin- und hergerissen zwischen dem Team und einer Entscheidung,

Länge: Serie
Genre: Tragikkomödie
Projektstatus: ausgearbeitetes Konzept  

Yes

Die Killer Barbies sind eine echte Größe in der Roller Derby Szene. Das Berliner Team hat die Chance, sich für die Weltmeister*innenschaft in Portugal zu qualifizieren. Im Weg steht eigentlich nur noch die Erz-Gegner*innen aus Hamburg und Sams Top Surgery. Oder besser gesagt, Sams Entscheidung ob oder ob nicht. Die Mastektomie sollte für Sam einen lebensverändernden Moment darstellen. Doch Sam spürt nur Druck. Druck, der beste Käptn zu sein, Druck, die meisten Punkte zu machen, Druck, sich in einer binären Welt ständig erklären zu müssen. Im Laufe der Geschichte wird Sam zwischen der Erwartungshaltung des Teams, den ambivalenten Gefühlen zu Love Interest Jill und their eigenen Ängste hin- und hergezogen. Will Sam die Geborgenheit und Anerkennung, die Roller Derby für they ist, aufs Spiel setzen, um sich selbst und their Wohlfühlen im eigenen Körper einen großen Schritt näher zu kommen?

Writer’s Note

Zum ersten Mal in Kontakt mit Roller Derby kam ich, als ich vor Jahren den Film „Roller Girl” mit Elliot Page gesehen habe und seitdem bin ich regelrecht fasziniert. Dieser Kosmos gibt queeren und FLINTA Menschen einen Ort, an dem sie sich mit anderen vernetzen und sich über ihre Marginalisierung austauschen und sich durch den Sport empowern können.
In queere Lebensrealitäten spielt Leid oft eine große Rolle, doch es ist mir wichtig in meinen Geschichten aufzuzeigen, dass ebenso viele wundervolle und einzigartige Momente passieren die man nicht missen möchte. Auch will ich, dass die FLINTA Personen in meinen Erzählungen nicht in einer Opferrolle verharren, sondern Ihnen Erlebnisse von Empowerment verschaffen .
Als nicht-binäre, queere Person konnte ich mich, unter anderem dank des Rückhaltes meiner Community, zu einem selbstbewussten und lebensfrohen Menschen entwickeln. Deshalb möchte ich diese Welt mit den Zuschauer*innen teilen und hoffe, dass durch meine Geschichte ein einfühlsamer und nahbaren Blick auf das Leben genderqueeren Person entsteht.

Pressematerial

Bildnachweis Autor·innenfoto:
Bildnachweis Zeichnung:
Bundesfestival junger Film
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Der Stoffentwicklungswettbewerb

Datum: am 07.06.24 um 12:30 Uhr
Location: Festivallounge in der Stadthalle St. Ingbert


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Was ich anderen Filmschaffenden mitgeben würde:


Biographie

Lu Betulius ist angehende*r Produzent*in und Autor*in und studiert gerade in their Abschlussjahr an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. They hat in deren Studium den Fokus auf das erzählen weiblicher Perspektiven gelegt und damit sowohl den Film „Actually literally Arm in Arm“(Doxs! 2023, Sehsüchte Int. Student Film Festival 2023) als auch „Bitte.Danke.Genau“(45.Filmpreis Max Ophüls Wettbewerb, Dresden Filmfest 2024) produziert. Seit einem Jahr hat they zudem angefangen, Konzepte von Serien/Filme, die nicht-binäre Lebensgeschichten erzählen, für Ausschreibungen zu entwickeln wobei auch der Stoff „More than a rainbow“ entstanden ist.

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