PROBEZEIT

Thore studiert im ersten Semester Schauspiel: Die Probezeitprüfung steht an, in der sich entscheidet, ob er weiter studieren darf.

Länge: Kurzfilm
Genre: Drama
Projektstatus: fertiges Drehbuch  

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Thore steht vor einer der wichtigsten Prüfungen seines Lebens: Er muss die Probezeit an seiner Elite-Schauspieluniversität bestehen.
Trotz seines Talents fällt die Rückmeldung anders aus, als erwartet: Seine Darstellungen in Liebesszenen werden kritisiert, sie wirken „zu schwul“, wie es heißt. Besonders seine „feminine Körperlichkeit“ muss verbessert werden, um die Nachprüfung zu bestehen.
Seine Kommilitonen organisieren an diesem Abend eine Erstsemester-Party, um den gemeinsamen Übertritt zu zelebrieren. Thore erzählt niemandem von seinem Nichtbestehen.
Die Suche nach seiner „härteren Außenwirkung“ hat an diesem Abend schwerwiegende Folgen….

Writer’s Note

Seit 2019 studiere ich Schauspiel an der HfS Ernst Busch. Mit meine*r Kommiliton*in habe ich im vergangenen Jahr einen Stammtisch gegründet, in dem queere Personen einen Zufluchtsort und ein Sprachrohr finden können. Schon beim ersten Treffen wurde von diskriminierenden Erlebnissen bei Probensituationen und stereotypischen Rollenzuweisungen von Dozierenden berichtet. Es schien, als ob jede*r von uns die Verantwortung bei sich selbst suche. In einem Umfeld, das den Auftrag hätte, neue Perspektiven zu ermöglichen und alte Geschlechterklischees aufzubrechen.
Über dieses Gefühl wollte ich schreiben. Nicht um anzuprangern. Sondern um die Sicht beider Seiten zu verstehen.
Der Film möchte ein Bewusstsein für die Bedeutung von Authentizität und Selbstakzeptanz schaffen, sei es im Beruf oder im Privaten.

Pressematerial

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Bildnachweis Zeichnung:
Bundesfestival junger Film
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Der Stoffentwicklungswettbewerb

Datum: am 07.06.24 um 12:30 Uhr
Location: Festivallounge in der Stadthalle St. Ingbert


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Was ich anderen Filmschaffenden mitgeben würde:


Biographie

Mein Name ist Tim Lanzinger, ich bin 24 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf in der Nähe von München. Schon seit klein auf schreibe ich Drehbücher und realisiere mit Freund*innen Kurzfilme und Theaterstücke. Geprägt haben mich Filmemacher wie Luca Guadagnino und Xavier Dolan.
2022 konnte ich mit dem ddfb-Kamerastudenten Felix Schuster, sowie meiner gesamten Klasse, den Kurzfilm BÜHNENKUSS (6min) verwirklichen. Der Film gewann letztes Jahr beim Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender in Potsdam den Konrad-Wolf-Filmpreis.
2022 konnte ich den Film MOMMY von Xavier Dolan für die Bühne adaptieren.
Mein zweiter Kurzfilm SOMA UND RASMUS (2023) handelt von einer innigen Freundschaft zweier homosexuellen Außenseiter in einer Vorstadt.

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