SALIDAS (span., AUFBRÜCHE) ist ein fiktiver Tanzfilm, der die Geschichte der Bestatterin Giralda erzählt, die Verstorbene ins Jenseits befördert.

Länge: 10 Minuten
Genre: Tanzfilm
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SALIDAS (span., AUFBRÜCHE) ist ein fiktiver Tanzfilm, der die Geschichte der Bestatterin Giralda erzählt, die Verstorbene ins Jenseits befördert. Überführt in die Sprache des spanischen Flamenco-Tanzes und angesiedelt in einem alten ostdeutschen Schiffshebewerk, erzeugt der Film eine assoziative Verschmelzung zwischen Nord- und Südeuropa, Bewegung und Stille, Abschied und Ewigkeit.

Regiekommentar

Wie es bei mir zu einer Idee kommt, ist schwer zu beschreiben, da der Prozess ebenso banal wie komplex ist. In der Regel sammelt sich unbewusst über Jahre ein filmischer Wunsch, der dann durch die Konfrontation mit einem konkreten Bild, einem konkreten Ort oder einer Musik auf einmal benennbar wird. Wenn sich dazu noch ein Bauchgefühl mehrt, dass einem verspricht, dass einen diese Idee für längere Zeit nicht loslassen wird, dann weiß ich, dass mich die Idee überzeugt hat. So war es auch bei diesem Film. Hier bestand der Spaß und die Herausforderung darin den Regieanweisungen des Schiffshebewerks und des Flamencos zu folgen.

Pressematerial
Bildnachweis Filmstills:
Michael Fetter Nathansky/Teilnehmer·in Bundesfestival junger Film
Bildnachweis Regiefoto:
Die Bilder und Texte dürfen im Rahmen der Berichterstattung über das Festival kostenfrei verwendet werden.
Geschichten von zuhause

Datum: am 07.08.21 um 13:00 Uhr
Location: Neues Regina Kino St. Ingbert


Eintritt:
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Stabliste

Regie: Michael Fetter Nathansky
Cast: Anna Castillo, Christiane „La Mona”, Ñusta Kolter Irazoque, Ebla Sadek, Salvador Vega Carrasco „Rubin de la Ana”, Antonio Piñera Moreno „Pumuki”, Jonas Ludwig Walter
Produktion: Virginia Martin
Drehbuch: Michael Fetter Nathansky
Bildgestaltung: Valentin Selmke
Sound: Lorenz Fischer
Ausstattung: Jonathan Saal
Editing: Kai Eiermann
Musik: Salvador Vega Carrasco „Rubin de la Ana”, Antonio Piñera Moreno „Pumuki”, Ebla Sadek
Ein Mensch, der immer an uns geglaubt hat: Anna-Sophie Philippi

Biographie

Michael Fetter Nathansky wurde 1993 in Köln geboren und verbrachte seine Jugend in Deutschland und Spanien. Seit 2013 studiert er an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF Regie. Sein Bachelor-Abschlussfilm „Gabi“ feierte seine Premiere in der Sektion Perspektive Deutsches Kino bei der Berlinale 2017 und gewann im gleichen Jahr den Deutschen Kurzfilmpreis. Michael zählte 2017 zudem zu den Nominierten des Studio Hamburg Nachwuchspreises und ist Preisträger des Nachwuchspreises des Landes Nordrhein-Westfalen. 2018 gründete er gemeinsam mit Virginia Martin und Anna-Sophie Philippi die Produktionsfirma Contando Films, mit der er seinen Master-Abschlussfilm „Sag du es mir“ realisierte. Der Langfilm feierte 2019 auf dem Festival des Deutschen Films Ludwigshafen Premiere und gewann dort den Hauptpreis. Im selben Jahr war Michael mit dem Film für den First Steps Award nominiert. Der Film wurde ebenfalls auf den Festivals in Lünen, Mainz und Ahrenshoop ausgezeichnet und ist 2020 in den Kinos gestartet. Michaels Dokumentarfilm „Un cuento sin ti“ feierte 2019 seine Uraufführung auf der Duisburger Filmwoche und erhielt dort den Hauptpreis.

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